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Alte Mauern können nicht erzählen?

Da wäre ich mir im Odenwald
nicht so sicher.

Hier stehen Burgen auf Bergen,
Drachen haben es bis ins Museum geschafft
und manche Geschichte wartet seit Jahrhunderten
darauf, wiederentdeckt zu werden.

Nicht alles davon steht im Geschichtsbuch.
Manches begegnet Ihnen als Sage,
manches als Ruine
und manches steht plötzlich direkt vor Ihnen.

Sie müssen nur hinschauen.

Das Heidelberger Schloss.  Ölgemälde meines Vaters.   Das Original hängt im Drachenhaus.

 


Wo die Drachen wohnen

Dass ausgerechnet in Lindenfels ein Drachenmuseum steht,
kann ich Ihnen als Gastgeberin des Drachenhauses natürlich nicht verschweigen.

Im Deutschen Drachenmuseum geht es um Drachen in Geschichten,
Mythen und Kulturen aus verschiedenen Teilen der Welt.

Und wenn Sie schon einmal in Lindenfels sind, sollten Sie auch zur Burgruine Lindenfels hinaufgehen.
Die Burg liegt oberhalb der Stadt und gehört zu den Orten,
an denen man ganz automatisch ein wenig länger stehen bleibt und über den Odenwald schaut.

Drachen und alte Mauern an einem Ort.
Das passt bei uns irgendwie.

 

 

 Eine Burg mit Aussicht

Das Schloss Auerbach steht schon seit dem 13. Jahrhundert über der Bergstraße. Und wer hinaufgeht, versteht ziemlich schnell, warum man sich ausgerechnet diesen Platz ausgesucht hat.

Von der Burgruine reicht der Blick weit über die Rheinebene. Man kann durch die alten Mauern gehen, die Türme erkunden und sich dabei ziemlich gut vorstellen, wie anders die Welt von hier oben einmal ausgesehen haben muss.

Und weil Geschichte nicht zwangsläufig still hinter Absperrbändern stehen muss, finden auf Schloss Auerbach auch Rittermahle und andere Veranstaltungen statt.

Die Aussicht gibt es allerdings auch ganz ohne Ritterrüstung.

 

 

Mehr als 1.200 Jahre Geschichte

Im Kloster Lorsch begegnet Ihnen Geschichte, die ziemlich weit zurückreicht.
Das ehemalige Kloster wurde bereits im 8. Jahrhundert gegründet und gehörte im Mittelalter zu den bedeutenden Klöstern des Frankenreichs.

Heute gehört die Klosteranlage mit ihrer berühmten Königshalle zum UNESCO-Welterbe.
Gerade die Königshalle ist etwas Besonderes,
denn sie zählt zu den wenigen erhaltenen Bauwerken aus karolingischer Zeit.

Wer dort steht, schaut also nicht auf eine nachgebaute Vorstellung des Mittelalters.
Ein Teil dessen, was vor Ihnen steht, hat tatsächlich mehr als zwölf Jahrhunderte überdauert.

Manchmal braucht Geschichte keine großen Worte. Sie steht einfach noch da.

 

 

Eine Ruine, die ziemlich wenig von Untergang hält

Das Heidelberger Schloss thront über der Altstadt und ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Ruinen Deutschlands.

Kriege, Brände und Zerstörungen haben ihre Spuren hinterlassen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb hat das Schloss bis heute eine ganz eigene Wirkung. Zwischen erhaltenen Gebäuden, zerfallenen Mauern und dem Schlossgarten lässt sich noch gut erahnen, welche Bedeutung dieser Ort einmal hatte.

Und dann ist da natürlich der Blick hinunter auf Heidelberg und den Neckar.

Manche Ruinen wirken, als wäre ihre Geschichte vorbei.
Beim Heidelberger Schloss hat man dieses Gefühl eher nicht.

 

 

Geschichte muss man nicht nur lesen.

Manchmal reicht es,
durch ein altes Tor zu gehen,
eine verwitterte Mauer zu berühren
oder von einer Burg weit über das Land zu schauen.

Und vielleicht nehmen Sie von dort nicht nur ein paar schöne Bilder mit zurück ins Drachenhaus,
sondern auch eine Geschichte, die Sie vorher noch nicht kannten.